
Ab dem 16. März 2026 testet Denner während zwölf Wochen in ausgewählten Filialen* in verschiedenen Kantonen in der Deutschschweiz die Denner Wundertüte gegen Food Waste. Die Idee ist einfach: Im Kassenbereich stehen fertig gepackte Taschenbereit, gefüllt mit Früchten, Gemüse und Brot vom Vortag. Eine Wundertüte kostet nur 2.95 Franken und wiegt mindestens 3 Kilogramm.
In die Wundertüten kommen Früchte und Gemüse, die zwar kleine Schönheitsfehler haben, jedoch noch bedenkenlos geniessbar sind. Der Grundsatz dahinter lautet: nicht mehr perfekt, aber immer noch tiptop. Ergänzt werden sie durch Brot vom Vortag. Jede Wundertüte wird gut durchmischt und muss mindestens 3 Kilogrammwiegen, bevor sie im Kassenbereich platziert wird. Während des Tages werden die Inhalte im Rahmen der üblichen Frischekontrollen laufend überprüft, damit nur Produkte in den Tüten bleiben, die weiterhin bedenkenlos konsumiert werden können.
Die Idee, mit gefüllten Tüten gegen Food Waste vorzugehen, ist bei Denner nicht völlig neu. Seit 2023 rettet Denner gemeinsam mit Too Good To Go Lebensmittel. Ein Angebot, das in rund 400 Denner Filialen und Denner Partnerbetrieben verfügbar ist. Kundinnen und Kunden können dort Überraschungspäckli mit überschüssigen Lebensmitteln zu einem stark reduzierten Preis beziehen. Neu ist jetzt, dass Denner mit der eigenen Wundertüte ein zusätzliches, im Ladenintegriertes Angebot schafft – eine Denner-eigene Tüte gegen Food Waste, die direkt an der Kasse erworben werden kann. Damit schafft Denner eine ideale Ergänzung zu Too Good To Go, die insbesondere spontane SchnäppchenjägerInnen und Lebensmittel-RetterInnen anspricht.
Die Wundertüte reiht sich in ein umfassendes Engagement gegen Lebensmittelverschwendung ein. Artikel, die kurz vor dem Ablauf ihres Mindesthaltbarkeitsdatums stehen, werden seit längerem zu vergünstigten Preisen verkauft. Zusätzlich pflegt Denner langjährige Partnerschaften mit Organisationen wie der Schweizer Tafel und Tischlein deck dich. Gemeinsam mit dem Caritas-Markt hat Denner zudem Pionierarbeit geleistet: Unverkauftes, geprüftes Fleisch wird in mehr als 280 Denner Filialen am Tag des Erreichens des Ablaufdatums eingefroren und von Caritas abgeholt. In den Caritas-Märkten werden diese Artikel fachgerecht deklariert und mit einem Rabatt von 66 Prozent verkauft, sodass auch armutsbetroffene Menschen Zugang zu qualitativ hochwertigem Fleisch haben.
Lebensmittelverschwendung ist nicht nur ein ökologisches, sondern auch ein ökonomisches Problem: Für jedes Produkt, das weggeworfen wird, wurden bereits Ressourcen wie Wasser, Boden und Energie eingesetzt – und Kosten verursacht. Indem Denner optisch nicht perfekte, aber bedenkenlos geniessbare Lebensmittelvergünstigt anbietet, werden diese Ressourcen besser genutzt und gleichzeitig die betriebliche Effizienz gesteigert. Oder wie es Christian Staub, Leiter Verkauf bei Denner formuliert: «Food Waste ist nicht nur ein Problem für die Umwelt. Es kostet auch. Wir haben also gleich zwei triftige Gründe, um uns in diesem Bereich noch stärker zu verbessern.»
Das Pilotprojekt mit der Wundertüte läuft während zwölf Wochen. In dieser Zeit will Denner Erfahrungen sammeln: Wie gut wird das Angebot angenommen? Welche Mengen an Lebensmitteln können so vor der Biogasanlage gerettet werden? Und wie lassen sich die Abläufe in den Filialen weiter optimieren? «Wir sind gespannt, ob die neuen Wundertüten bei unseren Kundinnen und Kunden ankommen. Sollte das der Fall sein, prüfen wir eine definitive Aufnahme der Wundertüten in unser Angebot», so Christian Staub.
Mit der Denner Wundertüte wird aus Produkten, die aus rein optischen Gründen nicht mehr im Regal stehen, ein attraktives Angebot für preisbewusste und umweltbewusste Kundinnen und Kunden. Ein Griff zur Wundertüte an der Kasse genügt – und schon werden Lebensmittel gerettet, Ressourcen geschont und das Portemonnaie entlastet.
